Zubereitung

Umgeben von Seen, Bergen und Wäldern liegt die Metropole Seattle im Nordwesten der USA. Von vielen hat die Stadt den Spitznamen „Rain City“ bekommen und auch als wir in der Stadt waren, haben wir typisches Seattle-Wetter erwischt. Doch trotz des Regen haben wir Seattle unsicher gemacht und uns ein wenig in die Stadt verliebt. Seattle hat so viel zu bieten, sodass man auch bei regnerischem Wetter genug zu tun hat. Und wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Klamotten.

Ich werde euch jetzt meine Lieblings-Sehenswürdigkeiten der Stadt vorstellen und natürlich auch drei sehr leckere Restaurants/Cafés, bei denen es sich definitiv lohnt, vorbeizuschauen.

1. Evoke Espresso

Dieses kleine Café befindet sich im Herzen der Stadt und ist nur 10 min zu Fuß von der Space Needle entfernt. Wir haben hier ein sehr leckeres Frühstück gegessen und sind dann zur Space Needle und zum Chihuly Glass Garden gelaufen. Beides sollte man bei einem Trip nach Seattle unbedingt gesehen haben. Einmal auf die Space Needle hinauf und ganz Seattle von oben sehen (PS: Selbst bei Nieselregen war die Aussicht sehr schön!) und danach die wunderschönen Glass-Skulpturen von dem Künstler Chihuly bestaunen.

Mein Lieblingsort ist die große Glas-Halle im Chihuly Museum. Dort hängt eine atemberaubende Glass-Skulptur an der Decke und im gleichen Zug erhascht man einem wundervollen Blick auf die Space Needle. Für alle Grey’s Anatomy Fans: Hier befindet sich auch das „Krankenhaus“ der Serie. In Wirklichkeit ist es natürlich kein Krankenhaus, aber das Gebäude gibt es noch und sieht aus wie in der Serie. In Realität heißt es: Komo News und ist ein Nachrichtendienst.

Zurück zum Café! Neben verschiedenen Café-, Latte- und Tee-Getränken gibt es eben auch eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten auf der Menükarte. Bei uns gab es die Acaibowl und eine Waffel mit Schoko und Früchten. Beides wurde mit viel Liebe angerichtet und die Idee, eine Acaibowl in einer Tasse zu servieren, finde ich genial. Auch das Café selbst ist sehr liebevoll eingerichtet. Da hat man sich direkt wohlgefühlt und mit einem Fensterplatz kann man sein Essen mit Blick auf die Straßen und Einwohner von Seattle genießen.

2. Oddfellows Café und Bar

Mitten im „Pike/Pine Viertel“, wo sich auch die Regenbogenfarbenen Fußgängerüberwege finden lassen, stößt man auf „Oddfellows“. Das Café befindet sich in einem ehrwürdigen Gebäude und versprüht einen ganz besonderen Charme.  Auch hier haben wir wieder Frühstück gegessen und waren froh, etwas eher am Café gewesen zu sein. Denn nachdem wir unseren Platz bekommen haben, hat sich das Café sehr schnell gefüllt. Vor allem am Wochenende empfiehlt es sich hier also pünktlich da zu sein oder vorher zu reservieren.

Bestellt haben wir dann ein Avocadotoast, einen fluffigen Riesenpancake sowie hausgemachte Limonade und eine heiße Schokolade. Vor allem die Limonade hat mich überrascht, da sie sehr frisch und keinesfalls zu süß geschmeckt hat. Aber auch das Essen war sehr lecker und wurde definitiv genossen.

Von dem Café ging es dann Richtung Hafengegend. Dort befinden sich viele Sehenswürdigkeiten von Seattle. Für alle Foodies kann ich den „Pike Place Market“ empfehlen. Dieser wurde 1907 eröffnet und ist damit einer der ältesten noch geöffneten Märkte in den USA. Von süßen und herzhaften Leckereien über Obst und Gemüse bis zu Blumen und Kunstwerken….der Markt hat vieles zu bieten. Einmal sollte man sich mindestens durch das Getümmel schlängeln und die Atmosphäre genießen.

Weiter geht es dann zum „Waterfront Park“. Dort könnt ihr mit dem „Seattle Great Wheel“, einem Riesenrad, was sich direkt am Hafen befindet, fahren und dabei die Aussicht auf die Wolkenkratzer und den Hafen der Stadt ergattern. Zudem solltet ihr auch eine Fahrt mit den öffentlichen Fähren der Stadt machen. Diese sind viel günstiger als die Touristenboote und trotzdem bekommt ihr einen atemberaubenden Blick auf Seattles Skyline zu sehen. Je nach Zeit ist es euch dann natürlich überlassen, ob ihr auf den Orten, an denen die Fähre anlegt, mehr Zeit verbringen wollt oder ob es gleich wieder zurückgeht. Wir sind aus Zeitgründen gleich wieder zurückgefahren, aber auch das hat sich aufgrund des Ausblicks mehr als gelohnt.

In der Nähe befindet sich auch die „Gum Wall“. Eine mit gekauten Kaugummis beklebte Hauswand, die zu den Touristenattraktionen von Seattle zählt. Ja, ihr habt richtig gehört! Angefangen hat alles damit, dass in der Schlange wartende Gäste des sich dort befindenden Theaters ihre Kaugummis einfach an die Wand geklebt haben, anstatt sie in den Müll zu werfen. Das Ganze geht nun seit den 1990 Jahren so und wird wohl auch noch eine Weile so weiter gehen! Kleiner Fun Fakt: 2015 wurde die Wand das erste Mal nach 18 Jahren wieder gereinigt. Das Ganze hat rund 4000 Dollar gekostet und 130 Arbeitsstunden gedauert. Mittlerweile hängen aber schon wieder viele neue Kaugummis an der Wand. PS: Auch eine von mir…ich konnte nicht anders!

3. HeartBeet Organic

Zum Abschluss stelle ich euch das Restaurant „HeartBeet Organic“ vor. Hier haben wir Mittaggegessen, nachdem wir die Aussicht vom „Kerry Park“ genossen haben. Dieser ist nämlich nur 10 Minuten zu Fuß entfernt und befindet sich auf dem „Queen Ann Hill“. Von dem Park kannst du die „Space Needle“ im Vordergrund und Downtown Seattle im Hintergrund bestaunen. Im Park befinden sich mehrere Bänke und eine Aussichtsplattform, die zu diesem ikonischen Ausblick ausgerichtet sind. Hier lohnt es bestimmt auch zum Sonnenuntergang vorbei zu schauen.

Eine Gehminute vom „Kerry Park“ befindet sich zudem das „Grey’s Anatomy Haus“. Liegt praktisch auf dem Weg und ist für alle Fans der Serie definitiv ein Muss. Zurück zum Restaurant: Ich habe hier einen Thai-Salat mit Erdnussdressing gegessen und mir einen Latte gegönnt. Zudem stehen viele verschiedene Smoothies und weitere Salate oder Bowls auf der Speisekarte. Frisch, gesund und lecker! Auch dieses Restaurant hat sich gelohnt.

Fazit:

Kommen wir nun zu meinem Fazit nach knapp 3 Tagen Seattle. Auch wenn wir nur begrenzt Zeit hatten und es typisch Seattle genieselt hat, war dieser Städtetrip ein voller Erfolg. Seattle hat viele verschieden Attraktion zu bieten und wir konnten uns in der kurzen Zeit viel von der Stadt anschauen. Meine Highlights waren definitiv die Space Needle und der Chihuly Glass Garden. Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Aber auch kleinere Attraktionen wie das Riesenrad, der Pike Place Market, die Fahrt mit der Fähre oder der Blick vom Kerry Park haben die Tage unvergesslich gemacht und ich kann jedem nur empfehlen, der Stadt mal einen Besuch abzustatten. Wer noch etwas mehr Zeit hat, sollte sich unbedingt die mit der Fähre erreichbaren Ziele genauer anschauen und vielleicht einen Blick in das „POP Museum“ werfen, dieses sah schon von außen beeindruckend aus.

Die drei Cafés/Restaurants haben die Tage perfekt abgerundet, sodass wir immer gestärkt und glücklich die Stadt unsicher machen konnten. Seattle bekommt definitiv einen großen Daumen nach oben! Ein Besuch lohnt sich unbedingt!

Lisa

Über mich

Ich bin Lisa, ein leidenschaftlicher „Foodie“. Egal ob kochen oder backen, ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren und zu fotografieren. Meine Lieblingsrezepte entdecke ich dabei in Büchern, in Zeitschriften, im Internet oder auf Reisen.

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2021-05-16T23:16:14+01:0016. Mai 2021|Kulinarische Reise|

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