Meine erste „kulinarische Reise“ auf diesem Blog führt uns nach Thailand.
Oder, wie es auch gerne genannt wird „das Land des Lächelns“. Eine Aussage, die ich 100% passend finde. Die Menschen in diesem Land sind extrem zuvorkommend und herzlich, sodass man sich egal, wo man gerade unterwegs ist, immer sehr gut aufgehoben fühlt!

Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit“ ist die Hauptstadt des Landes. Viele wundern sich jetzt wahrscheinlich, warum sie noch nie etwas von diesem Namen gehört haben.
Die meisten von euch werden die Hauptstadt unter dem Namen „Bangkok“ kennen.
Der ist jedoch eigentlich nur ein Spitzname, da der richtige Name, den ihr oben lesen konntet, natürlich viel zu lang und umständlich wäre. Funfact: Mit seiner beachtlichen Länge ist er sogar der längste Städte Name der Welt!

Bangkok ist echt ein Traum für alle Essensliebhaber! Dadurch, dass die Lebensunterhaltungskosten in Thailand viel geringer sind als bei uns, sind auch die Preise für ein leckeres Essen sehr gering. Wenn man will, kommt man mit umgerechnet 10 € am Tag zu Recht. Das Essen ist dabei geschmacklich keinesfalls grauenvoll. Eher das Gegenteil ist der Fall. Für wenig Geld bekommt man in Bangkok geschmacklich und auch atmosphärisch extrem viel geboten! Dafür tragen zu einem großen Teil die Garküche bei, die wenn es langsam dunkel wird, auf jedem Gehweg zu finden sind.

Die thailändische Küche gilt übrigens als eine der gesündesten der Welt. Sie ist vitaminreich und zeichnet sich durch viele frische Zutaten aus.

Bei den Gerichten gibt es als Sättigungsbeilage meist Nudeln oder Reis. Dazu kommt, allerlei frisches Gemüse und vor allem viele Gewürze. Wenn man abends auf der Straße unterwegs ist, duftet es herrlich aus den vielen Garküchen heraus.

Bei der Essensbestellung sollte man „mai peht“ (nicht scharf) dazu sagen. Die Thailänder haben ihr Essen gerne seeehr scharf. Das Gute: Bei Touristen gehen sie mit dem Chili meist sparsam um. Vorsichtshalber kann man sie dennoch nett darauf hinweisen.

So, jetzt habe ich genug von der Essenskultur Thailands geschrieben. Jetzt kommen Orte, die ihr euch essenstechnisch auf keinen Fall entgehen lassen solltet…

Essensmarkt „Art Box“

Wenn ihr in der Sukumwith Area seit solltet ihr den Food Markt „Art Box“ besuchen. Er befindet sich direkt an der großen Hauptstraße und ist sehr leicht mit der Metro erreichbar. Er besteht aus vielen kleineren Ständen und umgebauten Containern. Vor allem abends, wenn alles durch Tausende Glühbirnen beleuchtet ist, sieht er traumhaft aus!

Das Essen lohnt sich definitiv! Der Markt hat eine große Auswahl an internationalen Ständen, trotzdem steht natürlich die thailändische Küche im Vordergrund. Nebenbei gibt es, wie der Name des Marktes es schon verrät, ein paar Künstlerstände die Schmuck, Souvenirs und anderen Krimskrams verkaufen. Abends spielt fast immer eine Band, die das Markt-Erlebnis zu einem atmosphärischen Gesamtpaket macht!

Lage: Art box,
(zwischen den BTS Stationen Asoke und Nana)
Öffnungszeiten: von 16 Uhr bis Mitternacht

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Food Court im „Central World“ Einkaufscenter

Eine weitere Empfehlung ist die Food Hall im 7. Stock des Einkaufhauses „CentralWorld“. Dort ist es natürlich etwas moderner und weniger „garküchenmäßig“, aber der Preis und der Geschmack, kann definitiv mit dem Angebot der Garküchen mithalten. Es lohnt sich also dieser Food Hall nicht nur nach dem Shoppen, mal einen Besuch abzustatten!

Es gibt eine große Auswahl an Ständen, die vor allem Thaifood anbieten. Zudem gibt es hier einen vegetarischen Stand, was bei den Garküchen leider eher selten vorzufinden war. Dort haben wir unser Essen bestellt und waren begeistert! Eines der besten Genusserlebnisse, die wir in Bangkok hatten! Neben herzhaften Ständen gibt es auch haufenweise süße Desserts, die ihr ausprobieren könnt (beziehungsweise unbedingt ausprobieren solltet). Typisch für Food Courts in Bangkok ist, dass man nicht an jedem Stand mit Bargeld bezahlt. Man muss sich sein Geld erst auf eine Karte übertragen lassen und kann dann an jedem beliebigen Stand mit dieser Karte bezahlen. Auch wenn man noch nicht genau weiß, was man ausgeben wird, ist dies kein Problem. Das übrig gebliebene Geld kann man sich nach seinem Besuch einfach wieder in Bargeld auszahlen lassen.

Lage: 4 Ratchadamri Road, Pathum Wan, Pathum Wan District, Bangkok 10330, Thailand
(Central World, Central Food Hall)
Öffnungszeiten: jeden Tag von 10 Uhr bis 22 Uhr

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Vegan Essen: May Veggie Home

Ein Restaurant was ich auf jeden Fall empfehlen kann, ist das May Veggie Home. In Bangkok waren wir zwar kaum in Restaurants essen, aber dieses hat es uns dann doch angetan! Zudem ist es ein super Essenstipp für Veganer. Denn alle Gerichte sind 100% pflanzlich. Doch auch „Nicht-Veganern“ ist es definitiv zu empfehlen. Preislich ist es zwar etwas teuer, aber das Geld lohnt sich! Alles hat super lecker geschmeckt und war extrem schön angerichtet.

Lage: May Veggie Home, 8/3 Ratchadapisek Road, Schnittpunkt Asoke-Sukhumvit, Gegenüber von Sukhumvit soi 16, Klong Toei 10110, Bangkok, Thailand
Website: https://www.mayveggiehome.com/
Öffnungszeiten: 10 bis 23 Uhr

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Cocktail mit Blick auf den Wat Arun: „The Deck“

Zum Schluss möchte ich euch unbedingt noch zwei Orte vorstellen, bei denen es super leckere Getränke beziehungsweise Cocktails gibt!
Der erste Geheimtipp hat nicht nur leckere Getränke parat, sondern ist vor allem wegen seines fantastischen Ausblickes definitiv einen Besuch wert. Das Restaurant „The Deck“ befindet sich nämlich direkt gegenüber dem Wat Arun und bietet somit einen atemberaubenden Blick auf dieses Bauwerk.

Der Wat Arun wird auch „Tempel der Morgenröte“ genannt und ist mit seinem 67 m hohen und reich verzierten Turm einer der Wahrzeichen Bangkoks. Ich empfehle euch zum späten Nachmittag/frühen Abend hier einen Cocktail zu schlürfen, sodass ihr den Wat Arun bei Sonnenuntergang bewundern könnt. Wenn ihr dann noch ein wenig sitzen bleibt, könnt ihr ihn zudem noch im Dunklen, wenn er spektakulär angeleuchtet wird, bewundern.

Lage: 36-38 Soi Pratoo Nok Yoong, Maharat Road | Rattanakosin Island, Phrabarommaharachawang, Phra Nakhon, Bangkok 10200, Thailand
Öffnungszeiten: täglich von 11-15 Uhr und 18-22 Uhr

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Grüne Oase in Bangkok: Jim Thompson House

Ein weiterer Ort, an dem ihr unbedingt ein kühles Getränk schlürfen solltet. Ist das „Jim Thompson House“. Jim Thompson war ein 1906 geborener Amerikaner, der fast im Alleingang die thailändische Seidenherstellung reanimierte. 1967 verschwand er übrigens spurlos in den Dschungelbergen von Malaysia. Das „Jim Thompson House“ ist die 1959 fertiggestellte Residenz des Seidenkönigs. Die Anlage besteht aus sechs Teakholzbauten, die mit allerlei Schätzen ausgestattet sind und von einer wunderschönen Gartenanlage umsäumt werden.

Bei einer geführten Tour könnt ihr Details über die Seidenherstellung und das Leben von Thompson herausfinden und danach solltet ihr euch in das Restaurant, welches in der Anlage liegt, setzen! Dort habt ihr einen wunderschönen Blick in den Garten. Zur Happy Hour sind die Cocktails und Smoothies noch mal etwas Günstiger. Der Mango-Smoothie und der Mai Thai schmecken sehr gut! Und mit dem Gartenblick kann man kurz vergessen, dass man sich in der Millionenmetropole Bangkok befindet. Eine kleine grüne Oase mitten in dieser Großstadt!

Lage: Jim Thompson house, Road, Soi Kasemsan 2
Website: http://www.jimthompsonhouse.com/
Öffnungszeiten: täglich 9-17 Uhr
Eintritt: 150 Baht

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Bangkok ist definitiv eine Reise wert. Vor allem für Essensliebhaber ist die Stadt beziehungsweise Thailand ein Traum! Es gibt unglaublich viel auszuprobieren und zu entdecken. Ein Reiseziel welches ich auf jeden Fall noch mal besuchen würde.
Wenn ihr euch auch entschieden habt dies unglaublich tolle Stadt zu bereisen, dann besucht doch auch ein paar meiner Foodspots und schreibt mir, was ihr alles
Tolles erlebt habt!

Lisa

Über mich

Ich bin Lisa, ein leidenschaftlicher „Foodie“. Egal ob kochen oder backen, ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren und zu fotografieren. Meine Lieblingsrezepte entdecke ich dabei in Büchern, in Zeitschriften, im Internet oder auf Reisen.

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2020-03-29T11:35:28+01:0028. März 2020|Kulinarische Reise|

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